Hey,
hier der zweite Teil von meiner Reise nach Vanuatu. Also es ging also mit dem Boot der Big Sista nach Epi einer Insel 50 km nördlich von Efate und Port Vila. Es ging um 18.00 Uhr los und sollte sieben Stunden dauern. Die fahrt war sehr angenehm und ich habe mich recht nett Unterhalten. Die Einheimischen sind super nett, ich habe aber auch ein wenig geschlafen. Als wir dann gegen 1.00 Uhr morgens in Epi und der Lamen Bay angekommen sind war ich ein wenig aufgeregt. Ich hatte ja keine Unterkunft organisiert. Als wir dann vom Boot ins kleine Beiboot gebracht wurden, hat mir der Steuermeister von einem Bungalow erzählt, dass erschwinglich sein soll. Das klang doch schon mal ganz nett. Dann am Ufer angekommen habe ich zugeschaut wie das Boot mehr und mehr passagiere entlud, ich war aber der einzigste Tourist. Als ich mich dann aufgemacht habe um nach dem Bungalow zu fragen, habe ich mich mit stotternden Englisch versucht zu verständigen, zum Glück kam dann Simon, und hat mir weitergeholfen. Er hat mich zu meiner Unterkunft gebracht und hat den Besitzer aufgeweckt. Zusammen sind wir dann zu meinem Zimmer gelaufen und wir haben uns verabschieded. Ich bin dann erstmal schlafen gegangen. Am nächsten Tag habe ich dann erstmal ausgiebig gefrühstückt. Es war super Wetter und ich bin gleich schnorcheln gegangen, deswegen war ich ja hier. In der Lamen Bay sind die Dugongs heimisch, riesige freundliche Seekühe, nach denen wollte ich suchen. Am ersten Tag hab ich sie nicht gesehen, dafür eine Schildkröte, viele verschiedene Corallen und Fische, Seesterne in blau und sogar eine Seeschlange. Ich habe dannach einen Spaziergang durch Dorf gemacht und bin gleich mit ein paar leuten ins gespräch gekommen, besonders Richard war sehr an Deutschland und Reisen interessiert. Abends ging es mit Tasso, den Bungalowbesitzer zum Kava trinken, wo ich einen riesigen Fehler gemacht habe. Ich hatte eine Schüssel Kava war dann Abendessen und hatte noch eine. Am nächsten Morgen war ich das Gesprächsthema #1. Die nächsten Tage verliefen ähnlich, schnorcheln, Kava trinken, faulenzen, ein bisschen Lesen, Unterhaltung mit den Einheimischen und noch mehr faulenzen. Freitag abend habe ich ein paar Delphine aus dem Wassersprinen sehen und habe sie 30 Minuten beobachte, schöne Tiere. Am Sonntag habe ich dann von Richard erfahren, dass der Chief von Lamen Bay ein Guesthouse hat, nach einer kurzen Unterhaltung mit seiner Frau war es klare Sache und ich wechselte zu ihnen. Melanie hat mich gleich herzlich Empfangen als ich mit meinen Rucksack ankam und hat mir gleih vorgeschlagen doch zur Kirche zu gehen. Die leute hier sind sehr relgiös, gesagt getan, so bin ich also mit ihren 4 Kindern in die örtliche Kirche gegangen, getragen habe ich ein Hawaiihemd von Chief Willy. Abends zum Essen gab es dann eine überraschung, Flying Fox oder auch bei uns als Fledermaus bekannt. Interessant, mehr sag ich dazu nicht :-) Die nächsten Tage verliefen dann wie folgt, schnorcheln, viel essen, Unterhaltung mit Willy, Melanie und Richard,viel Kava trinken (diesmal richtig) allabendlich hatte ich dann entweder einen Kampf gegen eine gigantische Spinne oder eine Kakerlake. Alles in allem hatt ich eine super Zeit, leider habe ich keine Dugongs gesehen. Dafür war ich mit einen Riffhai schwimmen und habe Nemo gefunden. Ich war am Mittwoch dann noch Speerfischen mit Willy. Donnerstag abends sollte dann meine Fähre zurück nach Vila kommen, kam aber nicht wegen Tief Druck, nur keiner weiß ob das Wetter gemeint war, der Bootantrieb oder der Kapitan. Als sie dann Freitagmorgen immer noch nicht kam wurde ich ein wenig nervös. Zu meinem Glück kam sie dann gegen Nachmittag, oder war es zu meinem Unglück? Das Meer war sehr rau, die Wellen sehr hoch, das Boot schaukelte sehr stark und der Mo, der wurde im höchsten Grad Seekrank, als ich dann noch meinen Mageninhalt auf Deck verteilt habe war es endgültig zu spät, Vier Stunden habe ich zusammengekauert an Deck verbracht und versucht meinen Magen rauszuwürgen, es war wirklich keine schöne Fahrt. Als ich mich dann ein wenig berappelt habe, habe ich mich einfach im Eingangsbereich auf den Boden gelegt und versucht zu schlafen. Es war mir gelungen und zu meiner großen verwunderung waren wir dann auch gefühlte 10 Minuten später schon in Vila, insgesamt hat es acht Stunden gedauert. Als wir dann in Vila ankamen hat der Kapitän eine Ansage gemacht, das alle die auf dem Boot schlafen wollen dass doch machen können, Gesagt getan! Als ich dann am nächsten morgen aufgewacht bin ging es erstmal ins Motel zurück, duschen und Zähne putzen!!! Nach dem Frühstück ging es zum shoppen auf den Markt. Ich habe ein paar tolle sachen eingekauft. Der letzte Abend ging dann wie im flug vorbei, Kava, Dinner, schlafen! Sonntag um 13 Uhr ging es dann wieder im Flieger zurück nach Neuseeland.
Ich habe meinen Urlaub in Vanuatu sehr genossen, es ist ein traumhaftes Land. Ich bin froh das ich mich dazu entschieden habe, sowas sieht man nicht überall. Fröhliche Menschen, die ihr Leben liebe wie es ist und die nicht viel brauchen um Glücklich zu sein. Weiterhin war ich von der Gastfreundschaft und der Freundlichkeit der Einheimischen beeindruckt und sehr gerührt. Alles in allem hatte ich einen super Urlaub, bin froh wieder in Neuseeland zu sein und bald wieder daheim :-) bis bald euer Moritz
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