Freitag, 30. März 2012

Auf den Weg!

Hallo Hallo,

ich wollte mal wieder was schreiben, viel gibt es nicht zu erzählen. Ich verbringe gerade meine vorerst letzte nacht bei Dawn. Morgen früh geht es für mich weiter und zwar Richtung Norden. Ich werde zur Golden Bay reisen und mich dort ein wenig umschauen. Habe auch dort einen platz gefunden wo ich für Unterkunft und Verpflegung arbeite. Mal sehen was auf mich so zukommt. Ich werde jetzt wieder aktiver werden und noch meine letzten Tage (genau noch 81) damit verbringen Orte zu sehen an denen ich noch nicht war. Für alle die es noch nicht wissen, am 19.06 geht mein Flieger wieder nach Hause. Ich habe hier aber noch einiges zu sehen und hoffe das ich noch alles sehe was ich mir vorgenommen habe. Bis bald euer Mo

Samstag, 24. März 2012

Das Leben

Hallo ihr,

ich wollte mich einfach mal wieder melden. Bin wieder in Duvauchelle untergekommen und verbringe meine Zeit mit Dawn. Ich bin jetzt glaube ich schon meine dritte Woche hier und mir gefällt es immer noch sehr gut. Ich habe die letzten tag nicht so viel gemacht und vorallem nicht so viel erlebt. Ich habe ein wenig Sport gemacht und habe Golf gespielt (ich bin immer noch miserabel) Heute war ich mit Dawn im Museum von Akaroa, wie es halt hier so ist sehen sie alle gleich aus. Aber was solls, viel gibt es eigentlich nicht zu berichten. Ich habe meinen Rückflug jetzt auf den 19.06 umgebucht, das heißt ich wäre am 20.06 dann wieder in Deutschland. Am anfang hatte ich gemischte gefühle, jetzt kann ich mich aber langsam mit dem Gedanken anfreunden. Ich bleibe jetzt wohl noch bis ende des Monats hier und dann geh ich weiter, wohin weis ich auch noch nicht so genau, aber ich wil noch ein wenig von Neuseeland sehen. Es gibt immer noch orte an denen ich nicht war. Hoffentlich wird der Abschied von Dawn nicht all zu schwer. Naja mehr gibts jetzt nicht zu berichten, bis bald :-)


Sonntag, 18. März 2012

Edoras



Dolphin





Kaikoura




Dunedin





Catlins Coast





Milford Sound





Roadtrip II

Hschaallo Freunde, ich bin wieder in Akaroa

war jetzt mal wieder eine Woche on Road und habe einiges zu erzählen. Angefangen habe ich letzten Sonntag, ich hatte vor zum Milford Sound zu gehen, so ging es also wieder mal Richtung Süden. Ich habe es sogar an einem Tag bis nach Te Anau geschafft, dem Tor zum Milford Sound. War ein sehr langer Tag aber ich hatte sehr viel Glück. Ich habe dann die erste Nacht im Hostel verbracht und bin am nächsten Morgen früh Aufgestanden um nach Milford zu kommen. In Milford angekommen habe ich mich dazu entschieden eine 1 1/2 stündige Bootstour zu machen. Der Milford Sound ist Teil des Fiordland Nationalpark und wie der Name schon sagt ein Fiord, wohl der am meist besuchte Ort Neuseelands. Es war wie eine Massenabfertigung, aber die Landschaft war trotzdem sehr schön. Wobei ich sagen muss ich hatte schon schönere Orte in Neuseeland. Nach der Bootstour ging es wieder zurück nach Te Anau und von da aus habe ich versucht noch weiter nach Invercargill zu kommen. Bin dann in einem Ort namens Tuatapere gelandet wo ich die Nacht im Zelt verbracht habe. Leider hat es dann Nachts das Regnen angefangen und um 4 Uhr morgens ging dann der Feueralarm von der örtlichen Feuerwehr los, war also eine sehr kurze Nacht. Mein Ziel für den nächsten Tag war es an die Catlins Coast zu kommen, der Urlaubsort für die Kiwis. In den Catlins angekommen wollte ich viele verschiedene Orte sehen und zu meinem Glück hat mich eine Estin aufgegabelt die das selbe wollte. Was habe ich doch immer für ein Glück. Wir sind dann zusammen zu den schönen Stränden, Wasserfällen und Höhlen gefahren, war ein toller Tag. Als ich dann am Ende der Catlins war stand ich vor der Entscheidung noch eine Nacht im nassen Zelt oder weiter nach Dunedin. Ich habe mich für das letztere Entschieden und unterwegs ist mir dann Jeff eingefallen. Ein Typ der mich mal beim Hichhiken mitgenommen hat und mir einen Schlafplatz in Dunedin angeboten hat. Natürlich habe ich ihn sofort geschrieben und zwei Stunden später war ich dann bei ihm im Haus und selbstgemachte Burger gegessen und Bier getrunken. So lässt es sich leben! Am Morgen dannach hat mich dann sein Sohn durch Dunedin geführt, das für seine Sandsteingebäude und den ältestens und größten Bahnhof Neuseelands bekannt ist. Nachdem ich dann mit dem Sightseeing fertig war ging es auch schon weiter Richtung Kaikoura, Hichhiken war sehr easy bis kurz vor Kaikoura, da war ich dann eine Stunde festgehangen. Am Ende habe ich es aber auch sicher ins Hostel geschafft. Der nächste Tag war dann für die Seerobben belegt, Kaikoura hat an der Küste Robbenkolonien die sich Tagsüber faul Sonnen. Schöne faule Tiere, ganzen Tag nichts tun außer faul sein und fressen. Am letzten Tag in Kaikoura dann das Highlight, ich bin um 4.30 am Morgen aufgestanden um mit Delphinen schwimmen zu gehen... Nein! nicht im Aquarium oder mit dressierten, sondern mit wilden freilebenden Delphinen. Es waren so ca. 100 - 150 bei unserem Boot. Es war schon schön sie nur zu sehen, aber als es dann ins Wasser ging war es unbeschreiblich schön. Die Delphinart hieß Dusky Dolphins, sie werden bis zu zwei Meter lang und interagieren gerne mit Menschen. Ich bin im Wasser rumgeschnorchelt und habe mich sobald ein Delphin da war im Kreis gedreht und sie habe es auch gemacht. War einfach super schön! Zu den Dusky Dolphins kamen dann auch noch die Bottlenose Dolphins, der typische Flipper und eine Seerobbe und ein Krebs der wie wild im Wasser mit seinen Beinen strampelte um vorwärts zu kommen. Schwimmen mit Delphinen war schon immer ein Traum von mir nun wurde er wahr! Die nächsten zwei Tage waren dann wieder routine, Hichhiken nach Murchison um mein verlorenes Handy abzuholen und dann über den Arthurs Pass/Edoras (Lord of the Rings) wieder zurück nach Akaroa zu Dawn. Es war eine sehr lange Woche ich habe mehr als 2000 km durch Trampen zurückgelegt. Bin froh dass ich mich jetzt wieder Entspannen kann. Bis bald euer Mo

Samstag, 10. März 2012

Hit the Road again!!

Hey hey,

Ich war schon wieder eine Woche in Duvauchelle und es wird Zeit nochmal weiter zu reisen. Habe mich jetzt gut erholt und werde nochmal Richtung Süden gehen. Diesmal ist das Ziel Milford Sound, Weltbekann und wohl der touristischste (gibts das Wort überhaut? Wenn nicht meld ich Patent an!) Ort der Welt! Aber wenn ich schon in Neuseeland bin dann sollte man das schon mitnehmen. Wie gesagt morgen fahr ich dahin und schau mir mal die Fijorde an. Ich melde mich wieder wenn ich wieder da bin. Bis bald

Samstag, 3. März 2012

Steward Island 3




Steward Island 2



Steward Island 1




Moeraki Boulders



Roadtrip nach Steward Island

Hallo, ich bin wieder da!

Nach 1 1/2 wochen bin ich nun endlich wieder in Devauchelle bei Dawn. Ich bin ein wenig rumgekommen und ein wenig eher wieder da als geplant. Ich berichte euch jetzt von meinem kleinen Trip. Als erstes ging es für mich zu den Moeraki Bouldern. Riesiege Gesteinsblasen die unter Druck vor Millionen von Jahren entstanden sind, war ziehmlich Beeindruckend! Hätte nie gedacht dass die So groß sind. Kurze Zeit später war ich dann an der Catlins Coast, süd-östlich in Neuseeland. Hab auch dort meine erste Nacht im Zelt verbracht. Am nächsten Morgen hat es dann natürlich geregnet, wie sollte es auch anders sein. Zelt im regen abgebaut und weiter getrampt. Am frühen Abend bin ich dann in Bluff am südlichen Ende der Südinsel angekommen. Komplett durchnässt und halb erfrohren ging es für mich in ein Hostel. Da habe ich mir schon gedacht, na dass kann ja heiter werden auf Steward Island. Am Morgen dann die überraschung, Sonnenschein und eine ruhige Überfahrt mit der Fähre nach Steward Island. In Oban angekommen habe ich mich gleich an das örtliche Informationszentrum gewendet wegen dem Track den ich machen wollte. Die Frau die mich beraten hat war sehr ängstlich und hat mich mit ihren ganzen Warnungen fast nervös gemacht. Aber so leicht bin ich nicht kleinzubekommen! Also ging es am ersten Tag gleich los, 18 km waren es zu laufen. Der Track verlief die meiste Zeit im Regenwald und war daher sehr Matschig! Ich bin aber gut durchgekommen und war schliesslich nach 5 h an der Hütte. Der zweite Tag war schon ein wenig mehr, da ich eine Hütte überspringen wollte. So standen 24 km dichter Regenwalt und lange einsams Strände zwischen mir und der nächsten Hütte. Ein Gewaltmarsch war das, am Abend hab ich gedacht ich muss sterben! Von da an hab ich es ein wenig ruhiger angehen lassen und habe keine Hut mehr geskippt. Die darauffolgenden Tage hatte ich nur 8,5 und 9 km zu gehen. Am vierten Tag war es auch dann endlich soweit! Ich habe einen wilden Kiwi gesehen, in freier Wildbahn. Echt unbeschreiblich ruhige Tiere! Nach dem ersten Kiwi war ich total aufgeregt und was passiert mir laufen noch zwei weiter vor die Füsse. Ihr müsst wissen, Kiwis sind eigentlich sehr scheu und Nachtaktiv. Ich habe sie am hellichten Tag gesehen und sie sind ganz nah an mir vorbei gegangen. Um dann noch einen draufzusetzten war ich kurz vor der Hut noch eine Runde schwimmen im Meer. Ich hatte echt traumhaftes Wetter. Die Gesellschaft auf den Hütten war auch sehr gut, mal zwei Amerikaner dann ein pärchen aus Kanada, drei deutsche in meinem Alter und mit denen ich am meisten zusammen war, einer aus Auckland und eine aus Amerika. Mit denen hatte ich gute Unterhaltungen. Naja wie auch immer, zurück zum Track. Die beiden darauffolgende Tag hatte ich jeweils 15 k vor mir. War auch einigermaßen einfach, wäre ich nicht dummerweise auf so einer bescheuerten nassen Wurzel umgeknickt. Seit dem war mein Fuß dick und tat beim auftreten weh, aber ein Indianer kennt keinen Schmerz. So hieß es also Zähne zambeisen und weiter. Am 6. Tag hat es das Regnen angefangen und die oben erwähnten 15 km wurden zur Höllentour! Aber ich glaube so einen Tag lässt sich auf einer Insel so nahe an der Antarktik nicht vermeiden. (Achtung Achtung: Ich habe auf dem Track viel gelesen so habe ich endlich mal wieder ein Buch komplett gelesen, meine Lektüre war Tony Parsons Man and Boy) kleine Randnotiz! Der nächste Tag war dann nochmal ein gutes Stück zu gehen, insgesamt knapp 30 km durch Sumpf und über nen Hügel. Gelaufen bin ich in Short und Tshirt wobei es dann für 10 Minuten gehagelt hat, dass Wetter schlägt so schnell um. Kurze Zeit drauf strahlend blauer Himmel, sehr komisch!?! Einziger lichtblick ein weiterer Kiwi. Die letzte Nacht hab ich dann im Zelt frierend verbracht, seitdem bin ich auch erkältet!!! Grrrrrt!!! Am Morgen ging es dann nochmal die letzten 12 km zurück nach Oban und dann mit der Fähre wieder nach Bluff. Gelaufen bin ich insgesamt 125 km an 8 Tagen. Von Bluff bin ich dann nach Dunedin getrampt, so mich dann eine Frau eingeladen hat bei ihr im Caravan zu schlafen, da ich eh nicht wusste wohin und es auch schon 10 Uhr abends war hab ich das Angebot dankend angenommen. Frisch ausgeruht ging es dann heute noch bis nach Akaroa, wo ich jetzt auch wieder gemüdlich im Bettchen liege, meine Erkältung auskuriere und meinen Fuß schone. Insgesamt hatte ich mehr vor, aber die Gesundheit geht vor! Eine Woche ausruhen und dann wieder auf die Tour, ich will ja noch den Milford Sound sehen bevor das Wetter zu schlecht wird. Bis dahin machts gut und viel spass mit den bald kommenden Bildern!